Mit der Suche nach einem Thema für meine Jahresarbeit habe ich schon sehr früh begonnen.
Zuerst wollte ich das Thema Wasser nehmen, weil mich das Wasser schon immer sehr interessiert und fasziniert hat. Auf mich hatte das Wasser schon als kleines Kind eine sehr große Anziehungskraft. Das Thema Wasser tauchte dann aber bei den Jahresarbeiten des Vorjahres auf und im Nachhinein, bin ich sehr froh darüber, dass ich mich für ein anderes Thema entschieden habe.
Nun standen noch zwei Themen zur Auswahl, Weltreligionen und Hip Hop. Bei dieser Entscheidung half mir nun mein Ehrgeiz, einen ausgeprägten praktischen Teil zu machen und etwas überhaupt nicht anthroposophisches vorzustellen. Ich tanzte schon seit ca. 2 ½ Jahren Hip Hop und mir gefielen Vorträge bei denen etwas auf der Bühne gezeigt wurde immer schon besser. So beschloss ich Hip Hop zum Thema meiner Jahresarbeit zu machen, obwohl mir nicht wirklich klar war, was Hip Hop ist, wo es herkommt und was alles zum Thema Hip Hop gehört.
Als ich dann, wenige Monate später, die Chance bekam für zwei Monate in den Senegal zu gehen, überlegte ich den afrikanischen Tanz einfach noch mit dazuzunehmen, weil ich dachte, Hip Hop alleine sei vielleicht zu wenig.
Das war fast zur selben Zeit als die letzte zwölfte Klasse ihre Arbeiten vorstellte und da wurde natürlich neugierig gefragt, was denn nächstes Jahr so kommen würde. Mir wurde dann gleich die Frage gestellt, wo denn der Zusammenhang bei afrikanischen Tanz und Hip Hop sei. Damals wusste ich das noch nicht, aber schon nachdem ich die ersten Seiten eines Hip Hop Buches gelesen hatte und spätestens als ich in Afrika war, fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Hip Hop kommt aus Afrika und zwar genau aus dem Teil Afrikas, in dem ich zwei Monate leben durfte, nämlich aus Westafrika.